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Die Jagd - ein kurzer Überblick

Jagd - Fernglas
Grundlage einer Jagdplanung ist der Reviergang, hierbei werden die Besonderheiten des Reviers erkundet und das Wild in Augenschein genommen. Unter die Einzeljagd fallen der Ansitz, die Pirsch, sowie Buschieren, Stöber- und Suchjagd. Am verbreitetsten ist der Ansitz, hier ist die Chance groß vom Wild unentdeckt zu bleiben. Bei der Pirsch nähert sich der Jäger behutsam dem Wild an. Gut gepflegte Pirschwege und die Einschätzung der Windrichtung sind die Basis für eine erfolgreiche Pirsch.
Das Jagen mit Stöber- oder Vorstehhunden findet beim Buschieren, der Stöber- und Suchjagd statt. Der Vorstehhund zeigt beim Buschieren das Niederwild durch vorstehen an, während beim Stöbern die (Stöber-)hunde selbstständig nach Wild suchen und es dem Jäger zuzutreiben. Bei der Suchjagd läuft der Vorstehhund Felder nach bestimmtem Wild ab, steht vor und apportiert das erlegte Wild.
Eine Form der Gesellschaftsjagd ist die so genannte laute Jagd -die Treibjagd- auf Niederwild. Hierbei werden die Jäger von Treibern und niederläufigen Hunden bis 38cm Schulterhöhe unterstützt. Im Gegenzug dazu wurden bei der Hetzjagd hochläufige Hunde hergenommen, die das Wild bis zur Erschöpfung hetzten. In Deutschland ist die Hetzjagd, sowie die Schleppjagd zu Pferde seit langem verboten.
Die nur wenige male im Jahr stattfindende Drückjagd dient der Bejagung des Schalenwildes und wird durch frei stöbernde Hunde unterstützt. Ähnlich der Drückjagd ist die Bewegungsjagd, bei der die Jäger allerdings weiter voneinander entfernt positioniert sind. Ziel ist, dass das Wild die Deckung ruhig verlässt und so besser ausgewählt werden kann.
Eine weitere Jagdmethode ist die Bejagung von Fuchs und Dachs bei der Baujagd, welche mit Dackeln oder Terriern gestellt werden.
Das Brackieren ist heute nur noch in wenigen sehr großen Revieren möglich. Bracken stöbern nach Niederwild, um es dann über weite Strecken zu den Jägern zu treiben.
Beim Frettieren helfen Frettchen den Jägern dabei Kaninchen auch dem Bau zu treiben.
Wird das Wild durch Lautnachahmung angelockt, spricht man von der Lockjagd. Die Laute erzeugt der Jäger entweder selbst oder mit einem Instrument.
Eine weitere außergewöhnliche und sehr exklusive Jagdmethode ist die Beizjagd mit Greifvögeln.
Für die streng geregelte Fallenjagd muss ein Jäger einen „Fallenjagdschein“ besitzen, sie wird in Deutschland alleinig bei der Raubwildbejagung eingesetzt.


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